Tod eines Weinbauern

 
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Tod eines Weinbauern
Luise Pimpernell ermittelt am Neusiedlersee
Fall 2

 

Vorab-Akteneinblick:

 

Jahrhundertwinter in Schilfern am See.
Als nach zwei Wochen der große Schnee abtaut, wird der alte Weinbauer Emser (bekannt aus dem ersten Fall als Freund der Kommissarin) in seinem bereits verpachteten Weinberg tot aufgefunden. Er wurde niedergeschlagen und ist erfroren. Weder seinen zwei Söhnen, noch seiner Tochter ist der Witwer abgegangen.

winterkeller In seinem Tresor findet sich eine außergewöhnlich hohe Summe Bargeld. Sein Hof und auch sein Weinberg stellen ebenso erheblichen Wert dar.

Das Interesse seiner Familie am Erbe ist unverhältnismäßig größer als das Interesse an dem alten Mann zu seinen Lebzeiten war.
Sein ältester Sohn ist spielsüchtig, seine Frau will ihn verlassen. Er benötigt dringend Geld, damit sein Haus nicht unter den Hammer kommt.
Der jüngere Sohn ist wohl finanziell unabhängig, seine Frau und sein Sohn leben jedoch gern auf mondänem Fuß und möchten darüberhinaus in dem alten Hof ein Schicki-Micki-Restaurant eröffnen.
Die Tochter fände ebenfalls beste Verwendung für den Weinberg, ihre Töchter besuchen die Weinbauschule.
 
winterpanorama Auch der Bürgermeister hat Pläne mit dem Hof, der seiner Meinung nach die perfekte Lage für eine zu errichtende Ortsvinothek hat.
Ein mögliches Motiv ergibt sich weiters für den Pächter des Weinbergs. Wie es schien, wollte der Alte den Pachtvertrag nicht verlängern, weil Rupert Grüblstinger zu viel Gift einsetzte. Dieser bestreitet jedoch beides.

Die Begegnung mit dem Bioweinbauern Kurt Lederer, der als angeblich geplanter Neupächter gilt, hat für die Ermittlerin überdies enorme emotionale Begleiterscheinungen. Jahrzehntelang herrschte Eisesstille zwischen den Familien Pimpernell und Lederer. Nun muss sich Luise ihrer Vergangenheit stellen.

Weitere private Einblicke vermittelt ein weihnachtliches Familienkapitel.

 

 

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