Tod einer Witwe

 
tod einer witwe
Tod einer Witwe
Luise Pimpernell ermittelt am Neusiedlersee
Fall 3

 

Vorab-Akteneinblick:

 

Albertine Echs, 85, wird auf dem Friedhof in Schilfern tot aufgefunden.
Sie hat mit einer Gartenharke – die so gut wie alle Friedhofsbesucherinnen verwenden – einen Schlag auf den Kopf bekommen und ist im Gießbrunnen ertrunken.

friedhofsbrunnen

Luise Pimpernell erfährt Erstaunliches. Die alte Dame war nicht nur in ihrer Jugend eine „wilde Henn“, sondern selbst in ihrem Alter noch immer an Männerbekanntschaften interessiert. Auch war sie nicht besonders beliebt, sie neigte dazu, andere mit der Streuung von Gerüchten unter Druck zu setzen.

Da Frau Echs auch Affairen mit den Männern ihrer Jugendfreundinnen hatte, glaubt Luise Pimpernell den Schlüssel zur Lösung des Falles in der Vergangenheit zu finden.
 
Im Zuge ihrer Ermittlungen bekommt sie Geschichtsunterricht aus erster Hand.
 
Ein Teil der gemeinsamen Vergangenheit der Frauen: Die Vergewaltigungen durch die Russen. Da es damals Brauch war, dass von diesen niemand erfahren durfte, und dies für die alten Damen bis in die heutige Zeit ein Makel wäre, setzte Frau Echs ihre Umwelt immer wieder damit unter Druck, dass sie Gerüchte verbreitete und Andeutungen streute.

In ärmlichsten Verhältnissen aufgewachsen, hat Frau Echs zeit ihres Lebens versucht, die Männer auszunützen, um ihren Status zu verbessern. Von Frauen ließ sie sich dabei so gut wie nie ihre Wege verstellen. Was ihr so gut wie keine Freundinnen bescherte.

Je älter sie wurde, desto böser wurden auch allgemein ihre Bemerkungen über ihre Mitbürger. Offensichtlich wusste sie über jeden irgendetwas.
Doch auch in der Familie der Tochter tauchen einige Motive auf. Der Enkel ist schwer verschuldet und kann seinen finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommen. Die Großmutter hatte ihm mit einem Grundstück, das er einmal erben sollte, für einen Kredit gebürgt. Es jetzt zu erben, wäre ein äußerst günstiger Zeitpunkt.
Auch scheint Inge Rebierer, die Tochter, ein Geheimnis mit sich zu tragen. Das Verhältnis zu der dominanten Mutter, mit der sie auf einem Hof lebte, ist überdies äußerst unterkühlt gewesen.

Die Brüder Krauthacker planen für ihr Seehotel den Anbau eines absolut nicht in die Umgebung passenden, modernen, verglasten Turms und Albertine Echs könnte auch an Informationen über Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe von Genehmigungen und Fördergeldern gekommen sein, die bei Bürgermeister Rudi Weisz ja schon seit den ersten Fällen immer im Raum stehen.

flugplatz parndorf
Interessante geschichtliche Ereignisse aus dieser Region werden in den Fall eingebunden.

Auf der privaten Ebene erfährt man, warum Luise Pimpernell immer Hut trägt.

 

 

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